TRANSSIB 2005 - Die Eisenbahn

Noch nie hat die Ankündigung einer Reise so viel Faszinations ausgelöst. Jeder kennt den Namen der Transsibirischen Eisenbahn. Von Petersburg nach Peking sind es etwa 9.000 km.
Vor uns lag keine Wanderung in den Bergen, kein Strandurlaub am Meer. Wir verbanden die Fahrt auf der längsten Eisenbahnstrecke der Welt mit einigen Zwischenaufenthalten.
Ein Jahr lang dauerte die Vorbereitung. Ganz besonders froh war ich, dass mich mein Sohn Sascha begleitet.
Den ersten Abschnitt bis Krasnojarsk bewältigten wir mit dem Flugzeug. Erst von dort erlebten wir die Transsibirische hautnah bis zu unserem Ziel Beijing.


Hauptbahnhof Krasnojarsk
Oleg und Sascha im offenen Liegewagen kurze Liegen sind nichts für lange Beine
unser Freund Igor

Menschen, Menschen, Menschen - so weit das Auge reicht. Und ein Zug, dessen Anfang und Ende am Bahnsteig nicht auszumachen ist. Unmengen von kleinen und großen Gepäckstücken werden von Russen, Mongolen, Japanern, Chinesen und Europäern bewegt.
Die numerierten Plätze werden zugeteilt, eine Dejurnaja kümmert sich um alles. Alle schlafen, erzählen oder essen. Man macht sich bekannt, ob die Sprache des anderen spricht oder nicht. Diese Begegnungen zählen mit zu den schönsten Erinnerungen der Reise.
Der Samowar hält ständig heißes Wasser für Tee bereit. Man kann auch Suppen damit aufbrühen.

Stilleben Auf dem Abstellgleis in Nauschke
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