© Roland, der alte Cherusker 2005

   
BALI...Insel voller Grazie und Charme Bali ist ein Inseljuwel mit Vulkanen und Korallengärten auf dem Meeresgrund, mit Reisterrassen, in der Sonne glitzernden Stränden und unzähligen Tempeln, mit einer einzigartigen Kultur und freigiebigen Menschen.

 
Mädchen beim Legong Tanz Pemaksan Barong Den Jalan Batubulan... Der Barong ist ein mystisches Wesen, welches die auf der Erde existierenden guten Kräfte repräsentiert. Daneben gibt es Rangda, die Königin der Hexen, die das Böse verkörpert. Der Balinese glaubt, dass das Gute und das Böse nebeneinander existieren. Deshalb gibt es in der Geschichte, die sich um Barong und Rangda rankt, keinen Sieger. Der Tanz begann mit einem Vorspiel, welches eigentlich keine Verbindung zur eigentlichen Geschichte hat. Es soll lediglich den Barong vorstellen.
   Tanz Nach dem Vorspiel tanzten zwei Mädchen den Legong. Und dann begann die eigentliche Geschichte vom Prinzen Sadewa, der der Todesgöttin Batari Durga geopfert werden soll, aber von Shiva unsterblich ge- macht wurde. Sadewa kämpfte auch gegen die Hexe Kaleka, verwandeltw sich in Barong und löschte den Einfluss der schwarzen Hexe aus.
Begleitet wurde das Schauspiel von einem Gamelan-Orchester. Die Musik war derartig faszinierend, weil so fremd im Klangbild und doch so angenehm und zur Stimmung und Landschaft passend.
Die schwarze Hexe Rangda
In der Werkstatt von Sari Rijeki    Made Reka Art Gallery... Wir mir scheint, ist das gesamte Balinesische Volk, ein Volk von Künstlern. Im Schatten eines Hauses in der Nähe von Sukawati saßen die Schnitzer, die mit geschickten Händen, Hämmern und Beiteln den alten, knochenharten Hölzern neues Leben einhauchten. Junge Mädchen schmirgelten die rauhen Oberflächen glatt. Eine zeitaufwendige und mühevolle Arbeit. Doch die Ergebnisse ließen uns staunen: prunkvolle Götter, üble Dämonen, grelle Masken und edle Möbel.
   Tempaksiring... Unweit dieses Ortes befindet sich der Quelltempel Tirtha Empul, der bereits 962 erbaut wurde. Das Herz des Tempels ist ein Quellsee, dessen Wasser magische Heilkräfte haben soll. Gold geschmückte Pagoden waren umsäumt von uralten Steinmauern mit Zinnen und heiligen Beschützern. Vor dem Tempel schraubte sich ein Ficus von vielleicht dreißig Metern in die Höhe. In den Innenhöfen wurden heilige Riten und Opferzeremonien von den Pilgern vollzogen. Oberhalb des Tempels ließ sich Indonesiens Präsident einen Palast bauen. Damit - so heißt es - es er sich über die Götter gestellt. Tempel Tirtha Empul
Pilger bei der rituellen Waschung    Rituelle Waschung Viele Balinesen pilgern nach Tirtha Empul, um zu opfern und sich in den Badebecken des Tempels einer rituellen Waschung zu unterziehen. Das linke Becken ist für die Männer, das rechte für die Frauen. Gewaschen wird nicht nur der Körper, sondern der ganze Mensch, mit allem, was er an hat.Das heilige Wasser soll von allen Fehlern reinigen, Heilung und Erleuchtung bringen und eine positive Auswirkung auf die nächste Wiedergeburt (Reinkarnation) haben.



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