© Roland, der alte Cherusker

 
 

   Seiser Alm - Schlern Region...eine Welt wie von Zauberhand geschaffen; ein Pflanzenmeer wie nirgend sonst in den Dolomiten, Tiere uralter Vielfalt. Hier ist es gut sein - für Tier und Mensch. Ein Fußbad im Gebirgsbach, eine Schwitzkur am Berghang, eine Wandertour über die Höhenwege, eine Klettertour im Fels: im Gebiet der Seiseralm gibt es alles - für jeden, der sich in der Natur daheim fühlt.

 
 

Schon im Jahr 1600 pries ein Tiroler Chronist mit begeisteter Bewunderung die unvergleichliche Schönheit und Weite des grün welligen Geländes der Seiseralm. Sie erstreckt sich auf 64 km2 unmittelbar im Süden des Gröden und ist ein landschaftliches Juwel außerordentlichen Wertes. Diese große wellige Hochebene hebt sich deutlich vom Einschnitt des Gröden ab, das von den Seitenspitzen des Pitz-Berges und des Puflatsch getrennt wird. Von Südosten nach Westen wird die Alm von einer langen Reihe von Bergen begrenzt: der Langkofelgruppe, dem Fassajoch, der Pa Palacia, den Rosszähnen und dem breiten Bergrücken des Schlern. Überall verstreut, fallen die zahlreichen Almen, die Heuschober und Berghütten, die im Sommer zum Teil als Wohnungen genutzt werden, ins Auge. Im Sommer ist die Seiseralm ein riesiger Naturgarten, ein unerwschöpfliches Paradies für Botaniker und Naturfreunde im Allgemeinen. Die Heuernte am Ende des Sommers ist auch heute noch ein attraktives Ereignis. Bis in den Spätherbst weiden hier zahlreiche Rinderherden, die den Bauern von Kastelruth gehören.

   
Die Dolomiten in Südtirol

   Die Dolomiten sind märchenhafte Berge. Die ältesten Bewohner dieses mächtigen Massivs am Rand des Alpenbogens haben seine manchmal schauerliche, manchmal bizarre, immer wieder aber magisch schöne Landschaft in unvergleichlich poetische Schöpfungs- mythen verwoben. Heute wandern wir auf gut markierten Wegen, kraxeln auf gesicherten Klettersteigen und surren mit futoristischen Gondeln die Berge hinan - staunen doch jedes Mal aufs Neue, wenn wir hinaufschauen zu den wuchtigen Blöcken, zu filigranen oder massiven Felstürmen, die abrupt aufsteigen aus Wiesen voller Blumen, aus dunklen Fichtenwäldern oder hellen Lärchenhainen. Wir sehen Wolkenfetzen aus Schluchten und Rissen kriechen und meinen, gleich kommt die Nebelfrau. Riffe und Klötze, Zinnen und Kämme stehen stolz Spalier, als wären es Wächter einer anderen Welt.

 
Fotoimpressionen
 
Seiser Alm Panorama
 

Die größte Hochalm Europas gilt als eines der markantesten Lnadschaftswunder in den Dolomiten. Die Seiser Alm breitet sich - gegen Süden leicht ansteigend - auf einem Areal von 64 km2  zwischen Grödnertal, Schlern und Langkofelgrippe auf über 2.000 Meter Höhe aus. Auf dieser schier endlosen Bergweide eröffnen sich Naturliebhabern und Sportbegeisterten unzählige Möglichkeiten. Im Sommer führen über 300 km Wanderwege durch die grünen Weiden. Die reiche Flora steht zwischen Mitte Juni und Mitte Juli in voller Blüte und umfasst viele selten gewordene Arten. Im Winter laden die Hänge der Seiser Alm zum Skifahren, Snowboarden, Rodeln, Schneewandern...und zum Staunen ein.


Langkofelgruppe

Mit dem beginnenden Morgen erreichten wir die Alpen, überquerten den Brennerpass und durchfuhren das Eisack-Tal. In Isarco nahmen wir den Abzweig zur Seiser Alm. Wir quälten das Auto im zweiten Gang die 17 prozentige Steigung auf den Serpentinen nach oben. Der Weg schien kein Ende zu nehmen, doch endlich erreichten wir das Hochplateau.

Der Blick ist atemberaubend: im Osten die Langkofelgruppe, im Süden Fassajoch und Rosszähne, im Westen die Schlerngruppe. Auf der riesigen Alm verstreut Almhütten, Hotels und mit Glocken behangene Kühe.

Ehrfürchtig bestaunten wir diese Gott gegebene Aussicht auf einem Buffet natural. Genüsslich nahmen wir diese Delikatessen der Natur in uns auf. Jedes Detail schärfte unseren Sehnerv. Der Genuss wollte kein Ende nehmen...

Panoramablick zur Schlerngruppe

Panoramablick zur Langkofelgruppe

Regeln im Naturpark Schlern

  • Der Verkehr mit Motorfahrzeuegn ist, mit Ausnahme von Berechtigten, innerhalb der Verbotszone untersagt.
  • Parken ist nur auf eigens dafür ausgewiesenen Parkflächen gestattet. Tipp: öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
  • Das Zelten und Abstellen von Wohnmobilen ist nicht gestattet.
  • Das Eindringen, Stören oder gar Zerstören der Lebensräume der Tiere ist charakterlos und außerdem verboten. Bitte unnötigen Lärm vermeiden
  • Im gesamten Naturpark gilt ein Sammelverbot von Blumen, Mineralien und Pilzen.
  • Das Entfachen von Feuern ist strengstens verboten.
  • Bitte den gekennzeichneten und eigens präparierten Wegen und Pfaden folgen, Abkürzungen sollten zur eignen und allgemeinen Sicherheit vermieden werden.

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