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Die darstellende Kunst ist allein die Kunst des 20. Jahrhunderts. Historisch gesehen ist es nun einmal so, daß die traditionelle kirgisische Kunst eine dekorative angewandte Volkskunst ist, die örtliche Materialien verwendet. Die Geschichte der darstellenden Kunst hingegen läßt sich sowohl theoretisch als auch praktisch auf die letzten sechzig Jahre begrenzen.

Die erste Ausstellung wurde 1934 eröffnet, ein Jahr später die Staatliche Gemäldegalerie. An den Ursprüngen standen Künstler wie Gaspar Aitijew und Sarbabek Akylbekow. Sie erhielten ihre Ausbildung in Moskau und St. Petersburg. Diese Künstlergeneration bestimmte lange Zeit die Entwicklung der darstellenden Kunst Kyrgyzstans.

In den 40er und 50er Jahren nahmen Künstler wie Viktor Turin, Leonid Dejmant, Kultschoro Karimbekow, David Flekman, Altymysch Usubaliew am aktiv künstlerischen Prozeß teil, der im wesentlichen durch den sozialistischen Realismus gekennzeichnet war.

Bis in jüngster Zeit entwickelt sich die darstellende Kunst im Rahmen der faktisch einheitlichen ideologischen und künstlerischen Leitsätze der ehemaligen Sowjetunion. Die bildende Kunst stützt sich auf die Traditionen der offiziellen, russischen realistischen Schule, die gesellschaftlich ausgerichtet war und einen gewissen akademischen Konservatismus nicht leugnen konnte. Gegenwärtig wirken neben den Künstlern der älteren Generation wie A. Ignatow und W. Türin, der Maler und Gafiker Theodor Herzen, die Grafiker Arkadi Ostaschew und Wassili Gladkow, die Maler Dil-Firuz Ignatjewa, Batyr Dschelejew und Charis Siditkow sowie die Bildhauer Turgunbai Sydykow, Viktor Schestopal und Wladimir Suchin.