allgemeines
bevoelkerung
geschichte
kunst
literatur
malerei
musik
natur
oeconomie
wetter
 


 
 


 
 


 
 


 
 

Architkeur, Plastik, Malerei und Kunsthandwerk des deutschen Sprach- und Kulturbereichs seit Bestehen des karolingischen Reiches bildeten sich unter den Ottonen zu einer charakteristischen, langschaftlich gebundenen Kunstsprache aus. Angeregt von spätantiken Formen zeigte damals die deutsche Kunst in grundlegender Umwandlung des Übernommenen bereits bis in die Gegenwart hinein bezeichnende Züge: Sie wurde mehr von der Dramatik des Geschehens als vom Eigenwert der sinnlichen Schönheit bestimmt und zog der rationalen Durchklärung der Form einen expressionistischen Stil vor.

Deutlich unterscheiden von der der geschlossenen, ungegliederten Wandfläche ottonischer Kirchen, zeigten die romanischen Bauten eine evrtikale Wandgliederung.Häufig bevorzugte die deutsche Romanik die Einturmlösung.

Die Bauideen der französischen Gotik wurden in Deutschland ohne durchgreifende Konsequenz willkürlich umgeformt. Nach dem Vorbild von Amiens wurde der Kölner Domchor erbaut. Eigentlich schöpferisch wurde die deutsche Gotik erst in seiner Spätphase Mitte des 14. Jahrhunderts.

Der Übergang der deutschen Kunst zur Renessaince wurde insbesondere inder Plastik deutlich. Die Vorliebe für komplizierte zund reiche Formen spürt man am ehesten in der Michaelskirche in München.

Imschroffen Gegensatz zum spätbarocken Formenrausch stand der Klassizismus, angeregt durch die Schriften Winckelmanns. Von nun an traten Kunsttheorien in den Vordergrund, die aus der klassischen Bildung erwuchsen. Die Bauklunst suchte antike Formen und Ordnungsprinzipien.

Die darmstädter Ausstellung auf der Mathildenhöhe von 1901 verhalf dem Jugendstil zum Durchbruch, die Werbeausstellung von Köln 1914 dem Expessionismus. Als Keimstätte des avantgardistischen Baugedankens erlangte das Bauhaus Weltruhm.