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Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich die Bevölkerungsstruktur in der damaligen Bundesrepublik Deutschland grundlegend durch die Aufnahme von 9,7 Mio. Menschen, viele aus den ehememaligen deutschen Ostgebieten, durch Zuwanderung von über 3 Mio. Menschen aus dem Gebiet der DDR (bis zum Bau der Mauer am 13. 8. 1961) sowie durch Zuzüge ausländischer Arbeitnehmer seit den 1960er-Jahren. Allein 1988 bis 1997 kamen etwa 1,7 Mio. Russlanddeutsche nach Deutschland. Ende 1998 lebten 7, 32 Mio. Ausländer (knapp 9 % der Gesamtbevölkerung) in Deutschland, wobei die Tendenz zunehmend ist. Die Bevölkerungsverteilung ist sehr unterschiedlich. Wirtschaftliche und städtische Ballungsräume sind das Rhein-Ruhr-Gebiet, das Rhein-Main-Gebiet, das Rhein-Neckar-Gebiet, das Saarland, die Räume Halle-Leipzig, Chemnitz-Zwickau sowie die Städte Berlin, Dresden, München, Stuttgart, Nürnberg-Erlangen, Hannover, Bremen und Hamburg mit ihren Einzugsgebieten. Relativ schwach besiedelt sind die landwirtschaftlich genutzten Gebiete in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.